Schloß Dieban (Schlesien/Breslau/Steinau): Farblithograpie, Duncker, um 1860

Schloß „Dieban“ (Pałac w Dziewinie) : Schlesien/Regierungsbezirk Breslau/Kreis Steinau (Scinawa)

Vormalige Besitzer : von Kanitz u. von Mutschelnitz

Farblithographie aus dem Sammelwerk von Duncker, ca. 1860.

„Nach einer Original-Aufnahme von Pazelt,
ausgeführt (gedruckt) von Winckelmann & Söhne“

Darstellung : 15 × 20 cm.
Blatt : ca. 28 × 35 cm.
Mit Textblatt (auf der Rückseite).

Erhaltung : Die breiten weißen Ränder stockfleckig, die Darstellung so gut wie nicht betroffen.
Das Blatt ist sauber unter Glas gerahmt;
die Rückseite (mit dem Textblatt) wird ebenfalls unter Glas offen gezeigt.

Dunckers Hauptwerk erschien 1857-1883 in insges. 16 Bänden,
die Auflage der einzelnen Bände umfasste nicht mehr als 500 Exemplare.

Alexander Duncker : Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preussischen Monarchie, nebst den königlichen Familien- Haus- und Fideikommiss- und Schatull-Gütern :
in naturgetreuen, künstlerisch ausgeführten, farbigen Darstellungen – 1857-1883.

„Alexander Duncker (1813-1897) war Verleger und gründete 1837 seinen eigenen Verlag. Er gab in seinem Ansichtenwerk fast 1000 Ansichten von Schlössern und Rittersitzen in Preußen heraus: hochwertige farbige Lithographien, dazu erläuternde Texte zu den jeweiligen Schlössern, ihrer Geschichte und zu den in ihnen wohnenden Familien. Sie stellen noch heute für Historiker eine interessante Quelle dar.

Die Ansichten zeigen ein breit gefächertes Bild der Lebenswelt und der kulturellen Bedeutung des preußischen Adels im Spiegel seiner Wohnsitze. Die Lithographien und die erläuternden Texte wollen ein „culturgeschichtliches Bild des ritterschaftlichen Besitzstandes“ bieten, wie Duncker es selbst in seinem Vorwort schreibt. Für heutige Historiker ist die kulturgeschichtlich interessante Wechselbeziehung zu den benachbarten Regionen (auch im heutigen Polen) wichtig.“ (s. Digitale Landesbibliothek Berlin)

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