Weltkarte : "Neue Welt-Karte ... und die neuesten Entdeckungen". - Altkolorierte Kupferstichkarte, Homann Erben, 1805

Weltkarte :

“Neue Welt-Karte, welche auf zwey Kugelflächen die Haupt-Theile der Erde …
und die neuesten Entdeckungen nach den Karten und Reisebeschreibungen der berühmtesten Seefahrer und Gelehrten unseres Zeitalters, der Herren Cook, Forster, Pallas … “

Altkolorierte Kupferstichkarte,
Homann Erben, verbessert 1805.

Darstellung : 47 × 56 cm
Blatt : 51,5 × 61,7 cm

Erhaltungsmängel :

Das Blatt insgesamt etwas unfrisch und leicht altfleckig.
Auf der Blattrückseite Anhaftungen von altem Papier im Bugbereich.
Die weißen Blattränder stärker angestaubt, altfleckig und bestoßen/knittrig.
Die Darstellung selbst aber recht passabel erhalten.

Copper engraving with full original hand colour.
All in all somewhat unfresh and soiled, margins chipped and with stronger browning.

440 EUR





Leipzig (Völkerschlacht) : Einzug der siegreichen Allierten am 19. Oktober 1813. - Altkol. Aquatinta bei Bowyer. 1816

Leipzig: “Grand entry of the Allied Sovereigns into Leipsic. 19th October, 1813”.

Altkolorierte Aquatintaradierung, 1816.

Unmittelbar unterhalb der Darstellung bezeichnet :
“From a drawing made on the Spot on the 19. oct. 1813”.

Gedruckt/verlegt in London, bei Robert Bowyer, 1816 (s. unten rechts).
Wasserzeichen : J. Whatman-Papier / wohl 1816 (Jahresbuchstaben hälftig angeschnitten).

Format (Bildbereich) : 28,5 × 52 cm
Blattmaß : ca. 39,5 × 60 cm.

Das Blatt mit einer vertikalen Faltspur sowie durchwegs etwas stockfleckig/gebräunt, in der Himmelspartie stärker auffällig.

Rückseitig wurden Mittelfalte u. Ränder mit Filmoplaststreifen (säurefrei aber unnötigerweise) versehen.

Ein kleinerer Einriss oben links (außerhalb der Darstellung) alt hinterlegt.

Gedenkblatt : Blick auf den großen Marktplatz von Leipzig. Gezeigt wird der Einzug der Befehlshaber der allierten Siegermächte nach der Völkerschlacht von Leipzig 1813. – Gedenkblatt. – (Napoleon Bonaparte, Befreiungskriege, Koalitionskriege)

125 EUR





Schloß Hirschhorn/bei Wurmannsquick) : Kupferstich von Michael Wening, 1723

Schloß Hirschhorn (bei Wurmannsquick) :

Kupferstich von Michael Wening, 1723.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt Landshut.

Exemplar der 1. Auflage.
Noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz

Darstellung : 25 × 34,5 cm
Blatt : 31 × 38 cm (mit Wasserzeichen, Rautenwappen)

Guter, kräftiger Abzug mit schönem Altersschmelz.

Mittig vertikale Papierfältchen, die bereits beim Druck resp. Trocknungsprozess vor beinahe 300 Jahren entstanden sind (sog. Elefantenhaut). Am Blattunterrand winzige alte Hinterlegung.

Kleines Rostfleckchen unterhalb der horiztontalen Mitte links.
Blattränder (außerhalb der Darstellung) etwas stockfleckig.

70 EUR





"Marckh Inchenhofen" : Kupferstich von Michael Wening, um 1750

“Marckh Inchenhofen”.

Kupferstich von Michael Wening, gedruckt um 1750.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. – Rentamt München.

Darstellung : 12,5 × 34,5 cm.
Blatt : 16 × 38,5 cm (Papier mit Wasserzeichen).

Exemplar der 2. Auflage.
Die 1. Auflage erfolgte bereits 1701.

Am Unterrand etwas knapp – wie bei allen Originalen.
Der Mittelfalz ist “original”, kein Mangel.

50 EUR





Currier & Ives : The Great East River Suspension Bridge / Connecting the Cities of New York and Brooklyn. - Lithographie/Lithograph, New York, 1883 (Conningham 2597)

Currier & Ives :

“The Great East River Suspension Bridge /
Connecting the Cities of New York and Brooklyn.
View from Brooklyn, Looking West …”

New York, 1883.

Kreidelithographie in Farben gedruckt
und alt beikoloriert.

Lithograph in colors and additional original handcoloring.

Darstellung/Image Size : 46,5 × 84 cm
Blatt/Sheet Size : 58,5 × 86,3 cm

References : Conningham, Currier & Ives Prints. An illustrated check list.
New, Updated Edition. – New York, Crown, 1983. – 2597.

Very similar to Conningham 2596, “but closer view of bridge. Ferry boats instead of Sound steamers shown”.

Mit erheblichen Erhaltungsmängeln.
Das Blatt wurde von Stockflecken gereinigt.
Ein langer Einriß (30 cm) horizontal mittig geschlossen, dennoch deutlich sichtbar.
Zwei weitere Einrisse (je ca. 12 cm) ebenfalls geschlossen (oben mittig u. links unterhalb der Mitte).
Zahlreiche schwache Schabstellen in der Himmelspartie, bildseitig kaum auffallend, aber in der Durchsicht sehr deutlich.
Die Blattränder (außerhalb der Darstellung) rundum mit Beschädigungen (hinterlegte Einrisse, Beschabungen, teils Papierabrisse).

Various professional restorations. Washed.
A long 30 cm tear at the right side closed, but still visible.
Two other 12 cm tears upper and left margin backed.
Unobtrusive rubbing to the clouds upper right, clearly visible against back light.
Repaired defects all around the outer sheet margins.

1500 EUR





Witzenhausen : Kupferstich, Meisner Schatzkästlein / Paul Fürst, 1637-1678

“Witzenhausen”

Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestochener Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.

Kupferstich, eigentlich Kupferradierung,
zuerst erschienen in “Daniel Meisner’s Schatzkästlein”.

Hier ein Exemplar der Ausgabe bei Paul Fürst,
unter dem Titel : “Sciographia Cosmica”
(Plattenbezeichnung : B 27),
gedruckt zwischen 1637-1678.

Darstellung : 10 × 14 cm
Blattgröße : 13,5 × 17 cm (mit Wasserzeichen)

Kräftiger Abzug, der rechte Blattrand etwas knapp,
die Blattränder teils fleckig. Die Darstellung selbst mit feinem, ansprechenden Altersschmelz.

75 EUR





Hofgeismar : Kupferstich aus Meisner Schatzkästlein, 1627

“Hovengelsmar in Hessen”

Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestoch. Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.

Kupferstich (eigentlich Kupferradierung) aus Daniel Meisner’s Schatzkästlein*.
Exemplar der frühen Ausgabe bei Eberhard Kieser,
Frankfurt a.M., 1627.

Motto : “Sic vos non vobis” (Vergil).

Im Vordergrund weidendes Schaf, pflügender Ochse und Bienenkorb.

In der Platte unten re. monogrammiert : “JEL”, wohl Joh. Eckhard Löffler, siehe K. Eymann, in: D. Meisner – E. Kieser, Polit. Schatzkästlein, S. 16.

Darstellung : 9,2 × 15 cm
Blatt : 15 × 19 cm

Schöner Abzug mit feinem Altersschmelz.

*Der Kupfertitel des Emblem-Werkes von Daniel Meisner (gelegentlich auch “Meissner”) lautet : “Thesaurus Philo-Politicus. Das ist : Politisches Schatzkästlein guter Herren und bestendiger Freund” .

Der Haupttitel aber schließlich lautet : “Politisches SchatzKästlein/ Das ist: Außerlesene schöne Emblemata unnd Moralia so wol Kunst- unnd Christliebenden/ als Kriegsubenden … / in diese Form gar artlich inventirt/ fürgebildet und gantz New an Tag gegeben/ Durch Daniel Meißnern von Commenthaw auß Böheimb …”

115 EUR





Arolsen : Kupferstich, Meisner Schatzkästlein / Paul Fürst, 1636-1678

“Arols Waldeck:” (Arolsen)

Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestochener Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.

Kupferstich, eigentlich Kupferradierung,
zuerst erschienen in “Daniel Meisner’s Schatzkästlein”.

Hier ein Exemplar der Ausgabe bei Paul Fürst, unter dem Titel :
“Sciographia Cosmica” – Plattenbezeichnung : E 76,
gedruckt zwischen 1637-1678.

Darstellung : 9,5 × 14,2 cm
Blatt : 12 × 17,5 cm (mit Wasserzeichen)

Kräftiger, klarer Abzug, die breiten Blattränder mit kleinen Läsuren.
Auf der Blattrückseite in den oberen Ecken alte/säurefreie, kleine Passepartoutmontierungsstreifen.

95 EUR





Friedewald (Hessen) : Kupferstich, Meisner Schatzkästlein / Paul Fürst, 1638-1678

“Fridewald in Heßen” (Friedewald / Hessen)

Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestochener Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.

Kupferstich, 1638-1678,
zuerst erschienen in “Daniel Meisner’s Schatzkästlein”.

Hier ein Exemplar der Ausgabe bei Paul Fürst,
unter dem Titel : “Sciographia Cosmica”
(Plattenbezeichnung : “F 86”,
gedruckt zwischen 1638-1678.

Darstellung : 9,5 × 14,5 cm
Blattgröße : 15,5 × 19,5 cm

Schöner, sehr kräftiger Abzug auf Bütten mit Wasserzeichen.

Friedewald, Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Ost-Hessen, östl. von Bad Hersfeld.

95 EUR





Eppstein (Taunus) : Kupferstich aus Meisner Schatzkästlein / Paul Fürst, 1637-1678

“Epstein” (Eppsein / Taunus)

Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestochener Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.

Kupferstich, 1637-1678,
zuerst erschienen in “Daniel Meisner’s Schatzkästlein”.

Hier ein Exemplar der Ausgabe bei Paul Fürst, unter dem Titel :
“Sciographia Cosmica” (Plattenbezeichnung : “A 48”),
gedruckt zwischen 1637-1678.

In der Platte unten links monogrammiert (Ligatur): “FS.”, wohl Sebastian Furck, siehe K. Eymann, in: D. Meisner – E. Kieser, Politisches Schatzkästlein, 1992, S. 14 f.

Darstellung : 9 × 14,8 cm
Blattgröße : 13,5 × 18 cm

Sehr schöner, kräftiger Abzug in breitrandiger Erhaltung.
Die weißen Blattränder etwas fingerfleckig und mit alten Papiereinschlüssen (m.E. keine Tintenflecken)

95 EUR





Homberg an der Ohm : Kupferstich, Meisner Schatzkästlein/Paul Fürst, 1638-1678

“Homburg ahn der Ohm in Hessen”

Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestochener Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.

Kupferstich, eigentlich Kupferradierung,
zuerst erschienen in “Daniel Meisner’s Schatzkästlein”.

Hier ein Exemplar der Ausgabe bei Paul Fürst,
unter dem Titel : “Sciographia Cosmica”
(Plattenbezeichnung : “F 25”,
gedruckt zwischen 1638-1678.

In der Platte unten rechts monogramiert : “CS”.

Zu den Stechern von Meisner’s Schatzkästlein siehe K. Eymann, in: D. Meisner – E. Kieser, Politisches Schatzkästlein, S. 10 ff.

Darstellung : 9,5 × 14,2 cm
Blatt : 13 × 18 cm (mit Wasserzeichen)

Kräftiger, schöner Abzug mit feinem Altersschmelz.

95 EUR





Feucht : Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

“Feucht – Land=Pfleg=Amt”

Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760.

Darstellung (mit Plattenrand und gestochener Schrift) : 17 × 26,5 cm.
Blattmaß : 19,5 × 31,5 cm (mit Wasserzeichen).

Guter, kräftiger Abzug.
Die Darstellung in guter Erhaltung. Die Blattränder (außerhalb der Darstellung) altfleckig.

Aus der Ansichtenfolge der Brüder Christoph Melchior und Matthäus Roth (geb. 1720 bzw. 1728). Die Vorlagen lieferte Gottlieb Lampferdtinger (Landverdinger), der 1755-1758 die Nürnberger Landschaft bereist u. sie “nach ihrer jetztigen Repraesentation auf das accurateste abgezeichnet” hat.

175 EUR





Zwiesel (Bayerischer Wald) : Kupferstich von Michael Wening, 1726

“Marckh Zwisel” (Zwiesel / Bayerischer Wald)

Kupferstich von Michael Wening, 1726

Exemplar der 1. Auflage
(gedruckt noch vor der Plattennummerierung oben rechts).

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt Straubing.

Darstellung : 12 × 35,5 cm

Sehr schöner, kräftiger Abzug mit feinem Altersschmelz.
Ganz schwaches Braunfleckchen in der Himmelspartie rechts.
Kaum merkliche Papierfältchen, lediglich blattrückseitig deutlicher

Der Unterrand ist “original” etwas schmäler,
ein Merkmal der Echtheit, kein Mangel.

Auf Wunsch senden wir Ihnen den Stich gerne (kostenlos) unter einem Schrägschnittpassepartout in Museumsqualität (Büttenstruktur/weiss-chamois).

Zu den Auflagen der Wening-Stiche :
Die altbayer. Topographie von Michael Wening erschien in 4 Bänden : In der Reihenfolge : 1701 (Rentamt München), 1721 (Rentamt Burghausen), 1723 (Rentamt Landshut), 1726 (Rentamt Straubing).
Die Bände der ersten Auflage weisen noch keine Plattennummern (oben rechts) auf. Hat man ein einzelnes Kupferstichblatt von Wening vor sich, so läßt sich aber dennoch nicht in jedem Fall bei einer fehlenden Plattennummer auf die Erstauflage schließen. Bei den kleineren Ansichten nämlich, mit mehreren Ansichten auf einem Blatt (= auf einer Platte), ist immer nur die oberste Ansicht mit einer eingestochen Plattennummer versehen.Ein Blatt m i t Plattennummer kann aus einer 2. oder evtl. 3. Auflage oder aus dem Nachdruckreservoire des Bayer. Landesvermessungsamtes stammen.
Die 2. und 3. Auflagen wurde vermutlich zw. 1750 und 1790 gedruckt. Die Abzüge der 3. Aufl. sind in der Regel sehr schlecht, da die Kupferplatten bereits abgenutzt waren. Die Abzüge der 2. Auflage sind aber durchaus sammelwürdig. Sie weisen zwar schon häufiger kleine Plattenunsauberkeiten bzw. einzelne auslassende Druckpartien auf, aber sind noch in der Barockzeit gedruckt.
Etwas völlig anderes sind die Nachdrucke, die das bayerische Landesvermessungsamt, das im Besitz der Kupferplatten ist, viel später im 19./20. Jh. veranstaltet hat. Hier handelt es sich um “Nachdrucke” im umgangsprachlichen Sinne. – Solche Abzüge bieten wir in unserem Antiquariat nicht an.

125 EUR





Schloß Farnach/bei Vogtareuth: Kupferstich von Michael Wening, ca. 1750

“Schloß Farmach” (Farnach/bei Vogtareuth)

Kupferstich von Michael Wening, um 1750.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt München.

Ohne Plattennummer,
dennoch Exemplar der 2. Auflage, etwa um 1750 gedruckt.

Darstellung : 12 × 16,5 cm

Linker und vorderer Bildrand breitfflächig alt hinterlegt,
dort einige Plattenunsauberkeiten. – Insgesamt dennoch ansprechende Altersanmutung.

Alois Fauser, Repertorium älterer Topographie I, 3838

35 EUR





Niedernfels (bei Marquartstein/Chiemgau) : Kupferstich von Michael Wening, um 1750

“Schloß Nidernfelß” (Niedernfels)

Kupferstich von Michael Wening, gedruckt um 1750.
Exemplar der 2. Auflage.

Die 1. Auflage erfolgte bereits 1721.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt Burghausen

Darstellung : 12 × 17 cm

Ordentlicher Abzug, wenn auch nicht ganz gleichäßig.
Der linke Blattrand etwas faltig. Unter einem allfälligen Passepartout würde der Rand überdeckt.

Auf Wunsch senden wir Ihnen den Stich gerne (kostenlos) unter einem Schrägschnittpassepartout in Museumsqualität (Büttenstruktur/weiss-chamois).

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Zu den Auflagen der Wening-Stiche :

Die altbayer. Topographie von Michael Wening erschien in 4 Bänden – in der Reihenfolge : 1701 (Rentamt München), 1721 (Rentamt Burghausen), 1723 (Rentamt Landshut), 1726 (Rentamt Straubing).

Die Bände der ersten Auflage weisen noch keine Plattennummern (oben rechts) auf.

Hat man ein einzelnes Kupferstichblatt von Wening vor sich, so läßt sich aber dennoch nicht in jedem Fall bei einer fehlenden Plattennummer auf die Erstauflage schließen. Bei den kleineren Ansichten nämlich, mit mehreren Ansichten auf einem Blatt (= auf einer Platte), ist immer nur die oberste – in der Regel die rechte – Ansicht mit einer eingestochen Plattennummer versehen. Ein Blatt m i t Plattennummer kann auch aus einer 2. oder evtl. 3. Auflage oder aus dem Nachdruckreservoire des Bayer. Landesvermessungsamtes stammen.

Die 2. und 3. Auflagen wurde vermutlich zw. 1750 und 1790 gedruckt. Die Abzüge der 3. Aufl. sind in der Regel sehr schlecht, da die Kupferplatten bereits abgenutzt waren. Die Abzüge der 2. Auflage sind aber durchaus sammelwürdig, sie weisen zwar schon häufiger kleine Plattenunsauberkeiten bzw. einzelne auslassende Druckpartien auf, aber sind noch in der Barockzeit gedruckt.

Etwas völlig anderes sind die Nachdrucke, die das bayerische Landesvermessungsamt, das im Besitz der Kupferplatten ist, viel später im 19./20. Jh. veranstaltet hat. Hier handelt es sich um “Nachdrucke” im umgangsprachlichen Sinne. – Solche Abzüge bieten wir in unserem Antiquariat nicht an.

Ein augenfälliges Merkmal zur Unterscheidung, ob man ein Original aus der Barockzeit oder einen Nachdruck vor sich hat : Die Originale waren in Bücher eingebunden u. zeigen die dafür typischen Merkmale.

30 EUR





Frauenbühl: Schloß Frauenpüchel (Winhöring/Altötting) : Kupferstich, M. Wening, ca. 1750

Frauenbühl (Winhöring/Kr. Altötting)

“Schloß Frauenpüchel”

Kupferstich von Michael Wening gedruckt um 1750.
Die 1. Auflage erfolgte bereits 1721.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- und Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. – Rentamt Burghausen.

Darstellung : 25 × 34,5 cm
Blatt : ca. 30 × 38 cm

Erhaltung : Druckbedingte Papierfältchen. Die Platte unsauber gewischt, daher sehr starker Abklatsch der Druckerfarbe, dem Drucker vor bald 300 Jahren nicht mehr recht anzulasten.

35 EUR





Plesse : Kupferstich aus Meisner’s Schatzkästlein, 1626

“Plesse in Heßen”

Ansicht mit emblematischer Darstellung und gestoch. Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- und unterhalb des Bildes.

Kupferstich (eigentlich Kupferradierung)
aus Daniel Meisner’s Schatzkästlein*.

Exemplar der frühen Ausgabe bei Eberhard Kieser,
Frankfurt a.M., 1626.

Darstellung : 10 × 14,5 cm
Blattgröße : 15 × 19 cm

Zwei Rostfleckchen in der Darstellung, die bereits beim Druck vor über 350 Jahren verursacht wurden. Die weißen Blattränder leicht stockfleckig.

Die Burg Plesse, auch Plesseburg oder Ruine Plesseburg genannt, ist eine mittelalterliche Burgruine rund 7 Kilometer nördlich von Göttingen, Südniedersachsen (Deutschland). Die Burg liegt am Solling-Harz-Querweg. Bis 1815 hessische Enklave im Hannoverschen Gebiete. – Alois Fauser S. 616, Nr. 11 043.

*Der Kupfertitel des Emblem-Werkes von Daniel Meisner (gelegentlich auch “Meissner”) lautet : “Thesaurus Philo-Politicus. Das ist : Politisches Schatzkästlein guter Herren und bestendiger Freund”.

Der Haupttitel aber schließlich heißt : “Politisches SchatzKästlein/ Das ist: Außerlesene schöne Emblemata unnd Moralia so wol Kunst- unnd Christliebenden/ als Kriegsubenden … / in diese Form gar artlich inventirt/ fürgebildet und gantz New an Tag gegeben/ Durch Daniel Meißnern von Commenthaw auß Böheimb …”

65 EUR





Sitz Kollersaich (Massing) : Kupferstich von Michael Wening, 1723

“Sitz Kolersaich” (Massing)

Kupferstich von Michael Wening, 1723.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Landshut.

Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung.

Darstellung : 23,5 × 34,5 cm
Blattmaß : 29 × 39 cm

Kräftiger, breitrandiger Abzug.
Solch schöne, unberührte Exemplare sind nicht mehr oft zu finden.

Gem. Massing, Rottal-Inn

75 EUR





“Schloß Ramstorff" (Wallerfing-Ramsdorf) : Kupferstich, Michael Wening

“Schloß Ramstorff” (Wallerfing-Ramsdorf).

Kupferstich von Michael Wening, 1723.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- und Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. – Rentamt Landshut, Gericht Osterhofen.

Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz.

Darstellung : 25,5 × 36 cm
Blatt : 29 × 39 cm

Erhaltung : Sehr schöner, kräftiger Abzug mit unberührtem Altersschmelz.

Am Unterrand – ca. 1 cm in die Darstellung reichend – eine gekonnte/alte rückseitige Hinterlegung, bildseitig nicht merklich.

Referenzliteratur : A. Fauser, Repertorium älterer Topographie, II, 11 436.

Umgebung u.a. : Buchhofen, Oberpöring, Eichendorf, Aholming, Plattling, Roßbach, Otzing, Moos, Osterhofen, Arnstorf, Wallersdorf, Offenberg, Landau an der Isar, Künzing, Stephansposching, Dietersburg, Johanniskirchen, Metten, Schönau, Mariaposching, Bernried, Winzer, Hofkirchen, Deggendorf, Niederaltaich

65 EUR





Türkiye/Türkei/Turkey : "Natolia quae olim Asia Minor". - Kupferstich von Joan Janssonius, ca. 1645

“Natolia quae olim Asia Minor”

Altkolorierte Kupferstichkarte,
von Joan Janssonius, ca. 1645.

Darstellung : 38,5 × 50 cm.
Blattmaß : 50 × 59 cm.

Die Darstellung in sehr schöner, unberührter Erhaltung, mit feinem Altersschmelz (keine Knicke, keine Risse etc.). Lediglich die breiten Blattränder teils etwas angestoßen und mit kleinen Fältchen.

Osmanisches Reich/Türkiye/Türkei/Turkey, Kleinasien, Mittelmeer, Cypern/Cyprus, Kreta, Schwarzes Meer. Ägäis.

Copper engraved map, original colouring. In a very fine state of preservation, only some creases to the broad wide margins. Verso text in Latin.

220 EUR





Polynesien / Australien : Altkolorierte Kupfersticharte, Homann Erben, 1806

Polynesien / Australien

“Karte vom Fünften Erdtheil
oder Polynesien-Inselwelt oder Australien od. Südindien
entworfen von Friedrich Gottlieb Canzler, d. W. Dr. 1795.
Nürnberg bey Homanns Erben, 1806”

Altkolorierter Kupferstich, 1806.

Darstellung : 45 × 57 cm
Blatt : 52 × 62 cm

Erhaltung /Condition :

Auf kräftigem Papier, der Mittelfalz deutlich ausgeprägt.
Das Blatt hie und da mäßig altfleckig, lediglich im Bereich von “Neu-Holland” größerer Braunfleck.

Copper engraving with full original hand colour.
Considerable brown stain to the area of “Neu-Holland”,
otherwise only little traces of use and age.

580 EUR





Westfalen : Westfälischer Kreis. - Altkol. Kupferstichkarte v. F.L. Güßefeld/bei Homann Erben, 1802

“Charte über die saemtlichen zum Westphaelischen Kreis gehörige Laender.
Mit Anzeige der Entschädigungen …”

Altkol. Kupferstichkarte von Güsselfeld
bei Homann Erben. Nürnberg, 1802.

Darstellung : 52,5 × 48 cm.
Blatt : 58,5 × 52 cm.

Erhaltung : Kartusche tls. nicht ganz kräftig im Druck, am rechten Unterrand etwas braunfleckig (s. Pfeile in Abb. 5). Der Mittelfalz ist “original”, kein Mangel.
Insgesamt in ansprechender Erhaltung

145 EUR





"Prospect. Der Brücken. Zu. Dresden" : Kupferstich wohl v. Caspar Merian, aus : "Topographia ... Saxoniae", um 1650

“Prospect. Der Brücken. Zu. Dresden”

Kolorierter Kupferstich wohl von Caspar Merian,
nach Wilhelm Dilich, bei Matthaeus Merian, um 1650.

Das ansprechende Kolorit – im Stil der Zeit – von späterer Hand.

Aus: Matthäus Merian d. Ae. :
Topographia Superioris Saxoniae Thüringiae/ Misniae Lusatiae etc:
Das ist Beschreibung der Vorn[embste]n und Bekantesten Stätt/ und Plätz/ in Churfürstenthum Sachsen/ Thüringen/ Meissen/ Ober und NiderLaußnitz und einverleibten Landen […]. – Frankfurt/M., ca. 1650.

Darstellung : 15 × 50,5 cm
Blatt : ca. 18 × 52,5 cm

Erhaltung : An den oberen beiden Ecken Spuren von abgelösten Passepartoutmontagestreifen, kleine Papierausdünungen dort mit Japan hinterlegt, Papier an diesen Stellen leicht wellig. – An einer Ecke eine alte Hinterlegung, die einen kleinen Riß genau in der Eckumrandung schließt (s. Pfeile in der Abb.). Einige feine Papierfältchen, die vertikalen Papierfalten jedoch sind “original“– kein Mangel. – Rückseitig das Kolorit stark durchschlagend.

Referenzliteratur : Lucas Heinrich Wüthrich, Das druckgraphische Werk v. M. Merian d. Ae., Bd. 4, Die gr. Buchpublikationen II : Die Topographien, S. 320, Nr. 27 (hier der Hinweis auf Caspar Merian als Stecher u. Wilhelm Dilich als Vorzeichner, Titel vom “Callotstecher”).

Auf Wunsch fertigen wir gerne – kostenlos – in unserer Werkstatt ein exaktes Schrägschnittpasspepartout in Museumsqualität (Büttenstruktur, chamois-weiß). Die kleinen Eckläsuren würden dabei so gut wie ganz überdeckt.

195 EUR





Wöhrd (Nürnberg) : Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

“Amt und Vorstadt Wöhrd : Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : 17,2 × 26,7 cm
Blattmaß : 19,5 × 28 cm (mit Wasserzeichen)

Guter Abzug mit feinem Altersschmelz.
Die Blattrückseite etwas gebräunt sowie an den oberen Blattecken (außerhalb dere Darstellung) mit geringen Spuren von abgelösten Passepartoutmontagestreifen.

Der Mittelfalz ist “original”, kein Mangel.

Aus der Ansichtenfolge der Brüder Christoph Melchior und Matthäus Roth (geb. 1720 bzw. 1728). Die Vorlagen lieferte Gottlieb Lampferdtinger (Landverdinger), der 1755-1758 die Nürnberger Landschaft bereist u. sie “nach ihrer jetztigen Repraesentation auf das accurateste abgezeichnet” hat.

Auf Wunsch senden wir Ihnen den Stich gerne (kostenlos) unter einem Schrägschnittpassepartout in Museumsqualität (Büttenstruktur/weiss-chamois).

165 EUR





Wasserburg am Inn : Belagerung im Dreißigjährigen Krieg durch Franzosen und Schweden, 1648

Zeigt die Beschießung Wasserburgs am Inn vom westl. Innufer aus.

Die Örtlichkeit wird in Wasserburg heute (noch) “Schwedenschanze” genannt.

“Gelegenheit der Statt Wasserburg /und wie die Königl: Schwed: und Frantzösische Armen ein Versuch darauf gethan den 5. Juniy und des dito wieder abmarschieret. An(n)o 1648.” – Historiograph. richtig wäre das Datum 15. (nicht 5.) Juni.

Kupferstich, erschienen 1663,
gestoch. vermutlich von Caspar Merian, aus “Theatrum Europaeum”,
Hrsg. von Matthaeus Merian’s Erben.

Darstellung : 24,5 × 36,7 cm
Blatt : ca. 34 × 40,5 cm

Das breit- resp. vollrandige Blatt mit Randmängeln (weit außerhalb der Darstellung). Kurzer, bildseitig unmerkl. hinterlegter Riß am unteren Darstellungsrand. Die beiden feinen vertikalen Papierfältchen sind “orig.”, kein Mangel.

Vgl. Manuel Schwanse : Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) in Wasserburg. Die sozialen Folgen im Vergleich mit Rosenheim, Mühldorf und Trostberg. – Hrsg. Stadt Wasserburg am Inn, 2013 (bes. S. 46 ff.).

“Theatrum Europaeum. 6. Sechster und letzter Theil … vom Jahr Christi 1647 biß 1651 …mit vieler fürnehmer Herrn und Potentaten Contrafacturen, wie auch berühmter Städten, Vestungen, Pässen, Schlachten und Belägerungen eygentlichen Delineationen und Abrissen gezieret”, erschienen 1663.

145 EUR





Eschenbach (Pommelsbrunn) : Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

“Eschenbach – Ebnerisch”

Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : 17,5 × 26,5 cm
Blattmaß : 20,5 × 30 cm (mit schwach erkennbarem Wasserzeichen).

Guter Abzug.
In den Ecken leichte Papierfältchen, die bildseitig kaum auffallen. Die Blattränder leicht altfleckig; die äußersten Blattränder mit minimalen Läsuren.

Aus der Ansichtenfolge der Brüder Christoph Melchior und Matthäus Roth (geb. 1720 bzw. 1728). Die Vorlagen lieferte Gottlieb Lampferdtinger (Landverdinger), der 1755-1758 die Nürnberger Landschaft bereist u. sie “nach ihrer jetztigen Repraesentation auf das accurateste abgezeichnet” hat.

Auf Wunsch senden wir Ihnen den Stich gerne (kostenlos) unter einem Schrägschnittpassepartout in Museumsqualität (Büttenstruktur/weiss-chamois).

Das Schloß heute noch im Besitz der Fam. Ebner von Eschenbach.

95 EUR





Rasch (Altdorf) : Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

Altdorf : “Rasch – Land=Pfleg=Amt”

Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : 17 × 26,5 cm
Blattmaß : 21 × 33 cm (mit schwach erkennbarem Wasserzeichen)

Erhaltung.
Das Papier gebräunt, in der Darstellung wohl wenig störend – kann durchaus als “unberührter Altersschmelz” gelten, die Blattränder deutlicher braunfleckig.

Die drei vertikalen Mittelfalten sind “original”, lediglich die ganz schwachen Fältchen neben dem rechten “Originalfalz” sind später in das Papier geraten.

In den oberen Blattecken (außerhalb der Darstellung) Papierausdünnungen,
das Papier gleichwohl ausrechend fest.

Aus der Ansichtenfolge der Brüder Christoph Melchior und Matthäus Roth (geb. 1720 bzw. 1728). Die Vorlagen lieferte Gottlieb Lampferdtinger (Landverdinger), der 1755-1758 die Nürnberger Landschaft bereist u. sie “nach ihrer jetztigen Repraesentation auf das accurateste abgezeichnet” hat.

Auf Wunsch senden wir Ihnen den Stich gerne (kostenlos) unter einem Schrägschnittpassepartout in Museumsqualität (Büttenstruktur/weiss-chamois).

125 EUR





Großgründlach / Gründlach : Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

“Gründlach – Pfinzingisch”

Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

Darstellung (einschl. Plattenrand) : 18 × 26,5 cm
Blattmaß : 22 × 36 cm (mit schwach merklichem Wasserzeichen).

Schöner, gleichmäßiger Abzug mit sehr feinem, ansprechenden Altersschmelz.

Die Darstellung in unberührter Erhaltung, lediglich auf der Rückseite, am Blattüberrand, schwache Reste eines vormaligen Passepartoutmontagestreifens (säurefrei).

Aus der Ansichtenfolge der Brüder Christoph Melchior und Matthäus Roth (geb. 1720 bzw. 1728). Die Vorlagen lieferte Gottlieb Lampferdtinger (Landverdinger), der 1755-1758 die Nürnberger Landschaft bereist u. sie “nach ihrer jetztigen Repraesentation auf das accurateste abgezeichnet” hat.

165 EUR





Fürth : Kolorierter Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

“Fürth, – Land=AlmoßAmt”

Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760.
Das dekorative Handkolorit stammt aus jüngerer Zeit.

Darstellung (mit Plattenrand und gestochener Schrift) : 17,5 × 26,5 cm.
Blattmaß : 19,5 × 30,5 cm (Wasserzeichen mittig, schwach merklich)

Am rechten Blattrand (außerhalb der Darstellung) professionell geschlossener Riß,
nur in der Durchsicht gegen Licht überhaupt auffällig.

Am rechten unteren Bildrand eine Szene in der zwei (wohl jüdische) Viehhändler eine Kuh fortführen.

Aus der Ansichtenfolge der Brüder Christoph Melchior und Matthäus Roth (geb. 1720 bzw. 1728). Die Vorlagen lieferte Gottlieb Lampferdtinger (Landverdinger), der 1755-1758 die Nürnberger Landschaft bereist u. sie “nach ihrer jetztigen Repraesentation auf das accurateste abgezeichnet” hat.

550 EUR





Etzelwang (Oberpfalz) : Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760

“Etzelwang – Chur=Pfalz und Langpfleg=Amt in Nürn(berg)”

Kupferstich bei Christoph Melchior Roth, um 1760.

Darstellung (mit Plattenrand und gestochener Schrift) : 17,5 × 26,5 cm.
Blattmaß : 20,5 × 31 cm.

Guter, kräftiger Abzug.
Die beiden vertikalen Papierfalten sind “original”, kein Mangel.
Die Blattränder (außerhalb der Darstellung) etwas altlfleckig.

Der Stich liegt unter einem sauberen Schrägschnittpassepartout (säurefrei in allen Teilen).

Aus der Ansichtenfolge der Brüder Christoph Melchior und Matthäus Roth (geb. 1720 bzw. 1728). Die Vorlagen lieferte Gottlieb Lampferdtinger (Landverdinger), der 1755-1758 die Nürnberger Landschaft bereist u. sie “nach ihrer jetztigen Repraesentation auf das accurateste abgezeichnet” hat.

Heute Landkreis Amberg-Sulzbach

125 EUR






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