Oberbayern

Eichstätt: Lithographie, Gustav Kraus, 1828

„Eichstaedt“ (Eichstätt)

Blick von oberhalb St. Walburg.

Altkolorierte Lithographie
von Gustav Kraus, um 1828.

Darstellung : 28,8 × 40,4 cm.
Rahmen : 51 × 65 cm.

Erhaltung : Oben mittig ein Papierfältchen, oben und unten links schwache Faltspuren.
Zwei kleine Fleckchen in der Himmelspartie.

Unter Glas (nicht angelaufen) und Passepartout in Museumsqualität
professionell, fein gerahmt (Nickel & Zadow, Nürnberg).
Rückseitig Firmenetikett des Antiquariats Kistner (Nürnberg).

Die Lichtflecke oben rechts sind abbildtechn. bedingt.

Bibliograph. Referenz : Christine Pressler: Gustav Kraus 1804-1852.
Monographie und kritischer Katalog. – Mchn., 1977. – Nr. 170.

Aufgrund der Verglasung ist ein Versand nicht möglich,
wir liefern jedoch bis zu einer Entfernung von 150 km persönlich/kostenlos aus.

Wir sind immer auch am ANKAUF von alten Büchern, Stichen, Gemälden und Antiquitäten mit Bezug zu Eichstätt (Bistum Eichstätt) und dem ganzen Altmühltal ineressiert, z.B. Ingolstadt, Beilngries, Dollnstein, Pappenheim, Kipfenberg, Pfünz, Nassenfels, Walting, Pfünz, Kinding, Grösdorf, Schernfeld, Rupertsbuch, Sappenfeld, Kaldorf, Berching, Neumarkt in der Opf., Freystadt, Hilpoltstein, Greding u.a.

1150 EUR





Wasserburg a. Inn: Ansicht mit Dampfschiff - Lithographie v. Bollmann/Schweizer, um 1856

Wasserburg am Inn :

Ansicht über den Inn / mit Raddampfer bergwärts fahrend.
Im Hintergrund das noch ausgedehnt unbewaldete Hochufer, die Innleiten.

Lithographie mit Tonplatte,
auf Stein von C. Bollmann nach Vorzeichnung von J. Schweizer,
Druck bei J.B. Kuhn (München), um 1856.

Darstellung : 43 × 57,5 cm
Rahmen : 65 × 80 cm

Das Blatt wurde von Flecken gereinigt;
am Oberrand und seitlich links sind Leimspuren verblieben.

Unter Glas und Passepartout (säurefrei in allen Teilen)
in ansprechendem, zeitgenöss. Rahmen,
gefertigt in unserer Werkstatt.

Über die erste Dampfschifffahrt auf dem Inn
und die wenigen Jahre, in denen sie betrieben wurde :

„Die Eröffnung der Dampfschiffahrt auf dem Inn war mit überschwenglichen Erwartungen begrüßt worden, hatten doch die Dampfer den bergwärts fahrenden Schiffzügen einiges voraus. Als erstes Dampfschiff der Gesellschaft machte der Raddampfer „Vorwärts“ 1854 seine Probefahrt von Passau nach Braunau. Regelmäßige Fahrten wurden jedoch erst nach einer weiteren Probefahrt im August 1855 durchgeführt.

Am 17. Mai hätte die offizielle Eröffnungsfahrt stattfinden sollen. Die Begrüßung in Wasserburg mußte aber verschoben werden, weil der Dampfer erst mit dreitägiger Verspätung dort eintraf [..] Bereits im Jahre 1858 stellte die Bayer. Inn- und Dampfschiffahrts-Gesellschaft ihren Betrieb ein, nachdem noch am l. Mai des gleichen Jahres der Dampfer ,,Simbach“ seine Probefahrt gemacht hatte. Das Frachtgeschäft war vernachlässigt worden. Die Schiffe wurden verkauft; im Januar 1860 war die Liquidation noch nicht abgeschlossen. Die Dampfschiffahrten der Gesellschaft hatten nicht einmal vier Jahre gedauert“ (Stefan Freundl: Der Wasserburger Schiffmeister Peter Breitenacher u. die Inn-Dampfschiffahrt, in „Heimat am Inn“ 4, Jb. 1983, S. 218)

Aufgrund der Größe und der Verglasung ist ein Versand nicht möglich.
Wir liefern ggf. jedoch bis zu 50 km persönlich/kostenlos.

950 EUR





Franz Siegele (1885-1955 München): Fremdenverkehr/Plakat mit Ansicht von Kipfenberg, 1930

Franz Siegele (1885 Schopfheim -1955 München) :

Fremdenverkehrsplakat

Ansicht von Kipfenberg mit der Burg;
im Vordergrund links der Gasthof zum Bären.

Farblithographie (wohl im Umdruckverfahren), 1930.
In der Platte rechts bezeichnet und datiert.

Blattmaß : 62 × 50 cm

Erhaltung : Die Himmelspartie wurde ausgeschnitten und wieder montiert,
augenscheinlich einer plastischeren Wirkung wegen.
Der Unterrand unter Textverlust beschnitten; in der Himmelspartie einige Braunflecken,
Blattränder ein wenig berieben.

Von diesem Motiv des zeitweise in Kipfenberg lebenden u. arbeitenden Malers
wurde auch eine Künstler-Ansichtskarte (Postkarte) angefertigt;
rückseitig wird dort auch der Auftraggeber genannt, der „Gasthof zum Bären“.

Biogramm : Siegele, Franz, dtsch. Maler u. Graph., *15. 6. 1885 Schopfheirn, Baden, †1955 München. Stud. zuerst Architektur an d. T. H. Stuttgart, dann Malschüler von Fugel, Dasio u. Zeno Diemer in München. Ließ sich in Starnberg, später in Kipfenberg im Altmühltal nieder. Hauptsächl. Landschaften u. Architektur. Sonderausst. 1936 im Kstver. München. Lit.: D. Bergstadt (Breslau), 12/1 (1923/24) 435 (Taf.), 493; 12/11 (1924) 44 (Abb.); 13/1 (1924/25) 307 (Abb.); 13/11 (1925) Taf. geg. p. 560 u. 584; 14/1 (1925/26) farb. Taf, geg. p. 32; 14/11 (1925/26) 288 (Abb.), farb. Taf. geg. p. 592; 16/I (1927/28) 39f. (6 Abbn); 18/11 (1929/30) farb. Taf. geg. p. 1; 19/11 (1930/31) farb. Taf, geg. p. 1. – D. Bild (Karlsr.), 5 (1935) 191f., Selbstbiogr., m. 2 Abbn; 6 (1936) 1-1. 7, Beil.; 8 (1938) 46/50; 10 (1940) 68, 73 (2 Abbn). – Westermanns Monatsh., 132 (1922) 357/61 (6 farb. Abbn); 140 (1926) Taf, geg. p. 100, 104, Taf. geg. p. 620, 690; 148 (1930) Taf. geg. p. 48, 92. – D. Weltkst, 25 (1955) H. 19, p. 14.“ (Vollmer IV, 1958, 277)

400 EUR





Wasserburg am Inn: Kupferstich, Merian, um 1650

„Wasserburg“

Ansicht von Südost über den Inn

Kupferstich,
Matthaeus Merian nach Georg Peter Fischer, um 1650

Aus : „Topographia Bavariae“

Darstellung : 23,5 × 36,2 cm
Blatt : 30 × 37,2 cm (vollrandig/unbeschnitten),
der vertikale Mittelfalz ist „original“, kein Mangel.

Guter, kräftiger Abzug.
Papier mit unbeschnitt. Wasserzeichen.
Die Blattränder v.a. am Unterrand minimal bestoßen.
Am oberen Blattrand links (außerhalb der Darstellung) Druckspur einer Heftklammer.

Referenzliteratur : Lucas Heinrich Wüthrich, Das druckgraphische Werk von Matthaeus Merian d. Ae., Bd. 4, Die großen Buchpublikationen II : Die Topographien, S. 122, Nr. 58.

125 EUR





Pfaffenhofen a. d. Ilm: Kupferstich, Merian, um 1650

„Pfaffenhofen“

Kupferstich von Matthaeus Merian, um 1650.

Aus : M. Merian, „Topographia Bavariae“.

Darstellung : 10 × 28,5 cm
Blatt : 15 × 38 cm

Mittelfalz stark gebräunt (wenn man so will, auch ein Echtheitsmerkmal).
Guter, differenzierter Abzug.

Der Unterrand – wie mehr oder weniger immer – knapp,
deshalb, um eine Montierung unter ein Passepartout zu erleichtern,
wurde die Schmalseite mit altem Papier etwas verbreitert.

45 EUR





Eichstätt: Kupferstich, Riegel, ca. 1687

„Eichstätt“

Kupferstich,
gezeichnet und gestochen von Daucher (nach ungeprüfter Quelle), 1687/1690.

Aus dem Ansichtenwerk : Geographische Bilder Lust von Teutschland,
erschienen bei Riegel, Nürnberg.
Vorrede v. Johann Hieronymus Lochner

Darstellung (ohne Schrift) : 6 × 11,3 cm
Blatt : ca. 7 × 13 cm

Das kleine Blatt am Oberrand sehr knapp beschnitten.
In der linken ob. Ecke Wasserrändchen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.
Guter, kräftiger Abzug.

Wir sind immer auch am ANKAUF von alten Büchern, Stichen, Gemälden und Antiquitäten mit Bezug zu Eichstätt (Bistum Eichstätt) und dem ganzen Altmühltal ineressiert, z.B. Ingolstadt, Beilngries, Dollnstein, Pappenheim, Kipfenberg, Pfünz, Nassenfels, Walting, Pfünz, Kinding, Grösdorf, Schernfeld, Rupertsbuch, Sappenfeld, Kaldorf, Berching, Neumarkt in der Opf., Freystadt, Hilpoltstein, Greding u.a.

55 EUR





Wasserburg am Inn: Kupferstich, Michael Wening, 1701

„Statt Wasserburg“

Kupferstich von Michael Wening, 1701.

Exemplar der 1. Auflage.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt München, Gericht Wasserburg.

Darstellung (Randlinie) : 25,5 × 35,5 cm.
Blatt : 31 × 39 cm (Wasserzeichen : bekröntes Wappen).

Blattrand (außerhalb der Darstellung) etwas altfleckig, zwei kl. Hinterlegungen ebenda.

Kräftig gratiger Abzug aus der Vorzugsausgabe in plano, mit unberührtem Altersschmelz.
Ein Blatt dieser Druck- u. Erhaltungsqualität ist nicht mehr leicht zu finden.

verk.





Haag/Oberbayern: Kupferstich, 18. Jh. (~ Wening)

Haag/Oberbayern :

„Schloss u Marckh der Churfürst: Reichs Graffschaftt Haag“.

Kupferstich, 1. Hälfte/Mitte 18. Jh.

Darstellung : 14 × 39,5 cm.
Blattmaß : 14,8 × 40 cm (Papier mit Wasserzeichen).

Guter, kräftiger Druck mit schönem Altersschmelz. Selten!

Gering altfleckig. Mittig alte Hinterlegung (oben u. unten minimalste Wurmspur). Rechts von der Mitte vertikale Papierfalte. In der rechten unteren Ecke kleines Fältchen. Rundum knapprandig.

Unmittelbar an Michael Wening orientierter Stich (wenn es nicht umgekehrt sein sollte).
Nur in Einzelheiten abweichend; insgesamt wirkt die Darstellung dichter, weniger trocken.

Nähere und weitere Umgebung von Haag i. Ob. : Isen, Rechtmehring, Albaching, Soyen, Gars, Wasserburg/Inn, Burgrain, Maitenbeth, St. Wolfgang, Reichertsheim, Gars

195 EUR





Eichstätt / Dom: Stahlstich, Johann Poppel, um 1880

„Domkirche zu Eichstaedt“

Stahlstich von Johann Poppel, um 1880
Das Kolorit stammt aus jüngerer Zeit.

Aus dem Ansichtenwerk :
Das Königreich Bayern.
Seine Denkwürdigkeiten und Schönheiten […].
Hrsg. von Hermann von Schmid,
verlegt und gedruckt bei G. Franz, München, 1879/1881.

Darstellung : 14,5 × 11,5 cm
Blatt : 28,5 x × 21 cm

Erhaltung : In den breiten, weißen Blatträndern gebräunt und teils stockfleckig.
In der Darstellung lediglich ein kaum merkliches/schwaches Fleckchen in der Wolkenpartie

35 EUR





ANTIK - ANTIQUITÄTEN - ANKAUF in Eichstätt, Ingolstadt & Altmühltal

Wir kaufen Antiquitäten-Nachlässe und ganze Bibliotheken
im Raum Eichstätt – Altmühltal – Ingolstadt
(mit Weißenburg i.Bay., Neumarkt/Oberpfalz, Neuburg a.d. Donau)

- Alte und seltene Bücher zur Ortsgeschichte des Bistums Eichstätt und umliegender Gebiete
- Faksimile des „Pontifikale Gundekarianum“, 1987
- Sakrale Kunst aus dem Bistum Eichstätt (z.B. Walburgiskästchen)
- Alte Schriften zu den Eichstätter Bistumsheiligen Hl. Walburga und Hl. Willibald
- Kupferstiche aus dem „Hortus Eystettensis“ des Basilius Besler
- Eichstätter Silber (Eichstätter Gold- und Silberschmiede)
- Steingut u.a. aus Eichstätter Manufakturen

- Wir suchen immer besonders auch Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik u.a. von folgenden Künstlern :

Gabriel de Gabrieli (1671-1747)
Maurizio Pedetti (1719-1799)
Johann Michael Franz (1715-1793)
Johann Christian Thomas Wink, auch: Winck (1738-1797)
Ignaz Alexander Breitenauer (1757-1838)
Joseph Sebastian Felix Breidtenauer (1761-1829)
Heinrich Ullmann (1872–1953)
Erwin Albert Schmid (1895-1962)
Carl Otto Müller (1901-1970)
Karl Friedrich Lippmann (1883-1957)

Wir freuen uns über Ihre Nachricht – jederzeit !

Telefon 08124 – 910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

Für WhatsApp am Smartphone hier anklicken

Gern auch Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





München: Marienplatz ("Schrannenplatz"), Stahlstich, um 1850

„Der Schrannenplatz in München“ (= Marienplatz)

Kolorierter Stahlstich, um 1850.
C. Gerstner nach L. Hoffmeister

Das Kolorit aus jüngerer Zeit.

Mit der Verlegeradresse von G. G. Lange.

Außerhalb der Darstellung etwas stockfleckig.
Ein allfälliges Passepartout würde die Flecken überdecken.

48 EUR





München/Rathaus: Stahlstich, Gerstner/Hoffmeister, um 1880

„Das Rathaus und ein Theil des Schrannenplatzes in München“

Östlicher Blick vom Marienplatz zum Alten Rathaus

Kolorierter Stahlstich, um 1880.
C. Gerstner nach L. Hoffmeister.

Das Kolorit aus jüngerer Zeit.

Mit der Verlegeradresse von G. G. Lange.

Außerhalb der Darstellung ein paar wenige, unauffällige Stockfleckchen.

Insgesamt sehr ansprechendes Exemplar.

48 EUR





Kloster Raitenhaslach: Kupferstich, Wening, um 1750

„Closter Raittenhaßlach“

Kloster Raitenhaslach,
im Hintergrund Burghausen

Kupferstich (von 2 Platten) von Michael Wening,
2. Auflage (mit Plattennummer), gedruckt um 1750.

Die 1. Auflage erschien bereits 1721.

Darstellung : 28 × 69,5 cm
Blatt : ca. 30 × 71,5 cm (Papier mit Wasserzeichen)

Erhaltung :

Das Blatt wurde von Stockflecken gereinigt;
das Papier ist dadurch aufgehellt, der Kontrast aber deutlicher geworden.

Unnötigerweise wurde der Darstellungsrand mit Tusche nachgezogen,
wie die Rückseite zeigt.

Die linke Darstellungshälfte etwas schwächer im Druck.
Ein paar feine „originale“ Papierfältchen unten links,
im Bugbereich leicht wellig; die Bugfalte wurde rückseitig mit altem
Papier verstärkt.

95 EUR





Haag/Oberbayern: Kupferstich, Wening, um 1750

„Marckh Haag“

Kupferstich von Michael Wening.

Mit Plattennummer : M 111 (= Rentamt München/Plattennummer 111).
Exemplar der 2. Auflage, um 1750 gedruckt.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs
Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt München.

Darstellung : 25,5 × 70,5 cm
Blatt : 30,5 × 73 cm (mit Wasserzeichen)

Erhaltungsmängel :
Durchgängig nicht allzu kräftig zeichnender Abzug, in einigen Partien ganz auslassend.
Das Blatt wurde professionell von Stockflecken gereinigt.

Der VERSAND erfolgt in einer Rolle (das Blatt legt sich leicht wieder aus).

.
.

Kleiner Exkurs zu den verschiedenen Auflagen der Michael-Wening-Stiche :

Die altbayerische Topographie von Michael Wening erschien in 4 Bänden :
In der Reihenfolge : 1701 (Rentamt München),
1721 (Rentamt Burghausen), 1723 (Rentamt Landshut), 1726 (Rentamt Straubing).

Die Bände der ersten Auflage weisen noch keine Plattennummern (oben rechts) auf.

Hat man ein einzelnes Kupferstichblatt von Wening vor sich, so läßt sich aber dennoch nicht in jedem Fall bei einer fehlenden Plattennummer auf die Erstauflage schließen. Bei den kleineren Ansichten nämlich, mit mehreren Ansichten auf einem Blatt (= auf einer Platte), ist immer nur die oberste Ansicht rechts mit einer eingestochen Plattennummer versehen.

Ein Blatt m i t Plattennummer kann aus einer 2. oder evtl. 3. Auflage oder
aus dem Nachdruckreservoire des Bayerischen Landesvermessungsamtes stammen.

Die 2. und 3. Auflagen wurde vermutlich zw. 1750 und 1790 f. gedruckt. Die Abzüge der 3. Auflage sind in der Regel schlecht, da die Kupferplatten bereits abgenutzt waren. Die Abzüge der 2. Auflage sind aber durchaus sammelwürdig. Sie weisen zwar schon häufiger kleine Plattenunsauberkeiten bzw. einzelne auslassende Druckpartien auf, aber sind noch in der Barockzeit gedruckt.

Etwas ganz anderes sind die Nachdrucke, die das bayerische Landesvermessungsamt, das im Besitz der Kupferplatten ist, viel später im 19./20. Jh. veranstaltet hat. Hier handelt es sich um „Nachdrucke“ im umgangsprachlichen Sinne. – Solche Abzüge bieten wir in unserem Antiquariat nicht an.

Ein ganz einfaches Merkmal zur Unterscheidung, ob man ein Original aus der Barockzeit oder einen Nachdruck vor sich hat : Die Originale waren alle in Bücher eingebunden u. zeigen die dafür typischen Merkmale.

Ein Seitenblick auf die Merian-Stiche zeigt, dass hier die einzelnen Auflagen kaum zu unterscheiden sind. Nur das geübte Auge des Graphikfachmanns vermag ausser am Druckzustand auch am Papier frühere von späteren Auflagen zu unterscheiden; Hilfe leistet dabei freilich auch die Bibliographie von Lucas Heinrich Wüthrich : Das druckgraphische Werk von Matthaeus Merian d. Ae., Band. 4, Die großen Buchpublikationen II : Die Topographien.

Stets gesucht seltene Bücher, Stiche, Gemälde mit Bezug zu Haag i. Obb.

75 EUR





Eichstätt: Kupferstich, Riegel, ca. 1687

„EICHSTÄTT“

Kupferstich,
gezeichnet und gestochen von Daucher (nach ungeprüfter Quelle), 1687/1690.

Aus dem Ansichtenwerk : Geographische Bilder Lust von Teutschland,
erschienen bei Riegel, Nürnberg.
Vorrede v. Johann Hieronymus Lochner

Darstellung (ohne Schrift gemessen) : 6 × 11,3 cm
Blatt : ca. 7,5 × 13,5 cm

Erhaltung : Am linken Rand bräunliche Verfärbung eines abgelösten Tesastreifens (bis an die Einfassungslinie reichend). Wegen der Knapprandigkeit an drei Seiten mit altem Papier eingefenstert, somit wird die
Montierung eines allfälligen Passepartouts möglich.

Wir sind immer auch am ANKAUF von alten Büchern, Stichen, Gemälden und Antiquitäten mit Bezug zu Eichstätt (Bistum Eichstätt) und dem ganzen Altmühltal ineressiert, z.B. Ingolstadt, Beilngries, Dollnstein, Pappenheim, Kipfenberg, Pfünz, Nassenfels, Walting, Pfünz, Kinding, Grösdorf, Schernfeld, Rupertsbuch, Sappenfeld, Kaldorf, Berching, Neumarkt in der Opf., Freystadt, Hilpoltstein, Greding u.a.

28 EUR






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