Reichenbach/Walderbach: Stahlstich, Poppel/Würthle, 1846

„Reichenbach.“

Stahlstich von Johann Poppel nach Würthle, 1846.

Aus dem Stahlstichwerk : Maximilian Benno Peter von Chlingensperg : Das Königreich Bayern in seinen alterthümlichen, geschichtlichen, artistischen und malerischen Schönheiten, enthaltend in einer Reihe von Stahlstichen die interessantesten Gegenden, Städte, Kirchen, Klöster, Burgen, Bäder und sonstige Baudenkmale [….] – München, bei Franz, 1843-1854.

Darstellung : 16 × 11,5 cm
Blatt : 14,5 × 23 cm

Das Blatt wurde professionell von Stockflecken gereinigt.
Das Papier ist deutlich heller und der Druck dadurch kontrastreicher geworden.

Insgesamt schönes Exemplar.

28 EUR (verk.)





Kloster Raitenhaslach: Kupferstich, Wening, um 1750

„Closter Raittenhaßlach“

Kloster Raitenhaslach,
im Hintergrund Burghausen

Kupferstich (von 2 Platten) von Michael Wening,
2. Auflage (mit Plattennummer), gedruckt um 1750.

Die 1. Auflage erschien bereits 1721.

Darstellung : 28 × 69,5 cm
Blatt : ca. 30 × 71,5 cm (Papier mit Wasserzeichen)

Erhaltung :

Das Blatt wurde von Stockflecken gereinigt;
das Papier ist dadurch aufgehellt, der Kontrast aber deutlicher geworden.

Unnötigerweise wurde der Darstellungsrand mit Tusche nachgezogen,
wie die Rückseite zeigt.

Die linke Darstellungshälfte etwas schwächer im Druck.
Ein paar feine „originale“ Papierfältchen unten links,
im Bugbereich leicht wellig; die Bugfalte wurde rückseitig mit altem
Papier verstärkt.

95 EUR





Grafschaft Henneberg : Kupferstichkarte, Franz von Reilly, c. 1790

„Die Grafschaft Henneberg / Nr. 215“

Franken / Thüringen – In etwa der Mitte „Meiningen“

Altkolorierte Kupferstichkarte
von Franz v. Reilly, um 1790.

Darstellung : 28 × 31 cm
Blatt : ca. 33 × 51,5 cm (voll- bzw. extrem breitrandig)

Auf gutem, festen Bütten.
Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
Die äußersten Blattränder mit geringen, altersüblichen Lager- bzw. Handhabungsspuren.

An der Art des Durchwachsens der grünen Farbe auf die Rückseite ist schön die Alt-Kolorierung zu erkennen.

.

Die Grafschaft Henneberg, vormals eine fränkische Grafschaft zw. Main u. Thüringer Wald. Zu ihr zählten die Gebiete Rhön u. Grabfeld als Teile des Thüringer Waldes u. die Haßberge aus den angrenzenden Franken. Heute entspricht die Region dem Henneberger Land in Südthüringen mit den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, dem Wartburgkreis u. der kreisfreien Stadt Suhl.

.

Versand innerhalb Deutschlands frei!

65 EUR (verk.)





Haag/Oberbayern: Kupferstich, Wening, um 1750

„Marckh Haag“

Kupferstich von Michael Wening.

Mit Plattennummer : M 111 (= Rentamt München/Plattennummer 111).
Exemplar der 2. Auflage, um 1750 gedruckt.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs
Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt München.

Darstellung : 25,5 × 70,5 cm
Blatt : 30,5 × 73 cm (mit Wasserzeichen)

Erhaltungsmängel :
Schwächerer Abzug, in einigen Partien ganz auslassend.
Das Blatt wurde professionell von Stockflecken gereinigt.

Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands frei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

55 EUR





Nürnberger Kaufruf: Beeslein Bub - Kupferstich, Gabler, 1789

Der Besenverkäufer : „Der Beeslein Bub.

„Kafn s kan(n)i Bees-la!
Prospect unter’n Hutern, nebst dem Meth-Hause u. d: Gasth: z: Röm. Kayser.“

Altkolorierte Kupferradierung von Ambrosius Gabler (1762-1834),
unten links „bey C. Fembo in Nürnberg“.

Aus der Folge Nürnberger Kaufrufe : „Ausruffende Personen in Nürnberg mit den vornehmsten Prospecten der dortigen Hauptstrassen…“

Die 1. Auflage erschien 1789/90 (die 2. Auflage 1805 bei Homann Erben).

Darstellung (Plattenrand) : 25,5 × 20 cm.
Blatt : 33 × 21,5 cm.

Erhaltung :
Das ganze Blatt gebräunt (war in der Rahmung hinterlegt mit holzhalt. Pappe). Die Darstellung (aufgrund des „konservierenden“ Kolorits) etwas weniger auffällig betroffen. Unterhalb der Mitte rechts Papierfältchen, welche die Abbildung weniger deutlich erkennen läßt als sie sich in natura darstellen – die Rückseitenabb. gibt hier mehr Aufschluß (s. unten rechts).

„Die Nürnberger Kaufrufer sind das „bekannteste und auch originellste Werk“ (Th.-Becker) des Nürnberger Zeichners und Kupferstechers Ambrosius Gabler.

Lipperheide : Dfe 16 (erwähnt, dass in der 2. Aufl. von 1805 die Tafeln 1 und 2 nicht enthalten sind. Da wir aber 5 Tafeln der Folge zusammen erwerben konnten, alle offensichtl. aus der gleichen Aufl. – und hierbei die Taf. 2 aber vorhanden ist, kann geschlossen werden, dass uns vorliegende Exemplare der 1. Aufl. von 1789/90 entstammen).

145 EUR





Sulz am Neckar: Lithographie von Schaufele, ca. 1865

„Sulz“ am Neckar :

Lithographie, um 1865
A. Schaufele nach M. Bach.

Darstellung : 9 × 14,5 cm
Blatt : 13,5 × 21 cm

Selten, nicht bei Schefold.

Das Blatt an den beiden oberen/äußersten Ecken auf einer Unterlage befestigt,
bildseitig als kleine Druckspuren kenntlich.
Leicht gebräunt, an den breiten/weißen Blatträndern stärker merklich.

Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands k o s t e n l o s.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

75 EUR





Richterswil: Richterschweil - Aquatinta, Bodmer/Schmid, c. 1830

Richterswil /Zürichsee (Schweiz)

„Vue de Richterschweil
Rapperswyl au lac de Zurich“

Aquatinta von Bodmer nach D.A. Schmid
bei Füssli & Co., um 1830.

Darstellung : 14 × 19,5 cm
Blatt : 20 × 26 cm

Erhaltung : Das Exemplar wurde von Stockflecken gereinigt.
An den weißen Rändern (auch knapp am Darstellungsrand) angestaubt.
Die Blattecken mit Läsuren, an der oberen rechten Ecke größeres Papierstück angesetzt (deutlich merklich).

45 EUR





Amsterdam/Noordermarkt: Guckkasten-Kupfer, Herman Schouten, 1783

Amsterdam :

„Gezicht van de Noorder-Markt en Kerk tot Amsterdam“

Altkolorierter Guckkasten-Kupfer,
Herman Schouten / bei Pierre Fouquet junior, 1783.

Aus : Nieuwe atlas, van de voornaamste gebouwen en gezigten der stad Amsterdam,
met derzelver beknopte beschryvingen.

Darstellung (Plattenrand) : 27 × 36 cm
Blatt : 35 × 42 cm

Die Darstellung in guter Erhaltung.
Mittelfalz sowie die Papierfalte rechts daneben sind original, kein Mangel.

Im Bereich der Schrift sowie in den breiten, weißen Blatträndern wasserfleckig und angestaubt.
Der Blattunterrand mit zahlreichen größeren u. kleineren Ein- und Ausrissen (bis zu 1 cm tief).

Optical view / Vue d’optique.

70 EUR





St. Gallen: Aquatinta, 1840

St. Gallen (Schweiz) :

„St. Gallen / St. Gall / Capitale du Canton de méme nom“

Altkolorierte Aquatinta, ca. 1840.

Darstellung : 7 × 11 cm (!)
Blatt : ca. 10,5 × 14 cm

Erhaltung :
Das Exemplar wurde professionell von Stockflecken gereinigt.
Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung. Feines Kolorit.
Das kleine Blatt außerhalb des Plattenrandes mit Eckabrissen.
Ein allfälliges Passepartout würde die Mängel unschwer überdecken.

40 EUR





Bad bei Gernsbach/Schloß Eberstein: Lithographie, Obach/Velten, 1830

„Bad bei Gernsbach und Schloß Eberstein“

Lithographie,
C. Obach /bei J. Velten, um 1830

Darstellung : 13,5 × 18,5 cm
Blatt : 20 × 24,5 cm

In der Bildecke oben/links kleine druckbedingte Auslassungen.
Die Blattränder etwas angestaubt und altfleckig.
Am Unterrand persönl. Eintrag mit Feder.

55 EUR





Zürich: Zurich/du cote du Sud - Aquatinta, Suter/Schmid, 1830

Zürich / vom Südufer :

„Zurich / du cote du Sud“

Aquatinta von J. Suter nach D.A. Schmid
bei Füssli & Co., um 1830

Darstellung : 14 × 20 cm
Blatt : 20 × 26 cm

Erhaltung : Das Blatt etwas angestaubt, merklich in den breiten weißen Rändern,
in der Darstellung ganz unauffällig.

.

Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands frei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

28 EUR





Wemding: Kupferstich, Michael Wening, um 1750

Statt Wembding : Wemding

Kupferstich (von 2 Platten), gedruckt um 1750.

Aus : Michael Wening: “Historico topographica descriptio Bavariae”, Rentamt München.

Exemplar der 2. Auflage (Plattennummer oben rechts).

Die 1. Auflage erschien bereits 1701.

Darstellung : 25 × 67,5 cm
Blatt : ca. 30 × 72 cm (Papier mit Wasserzeichen)

Erhaltung :
Guter Druck.
Das Blatt wurde professionell von Stockflecken gereinigt.
In der rechten/unteren Ecke, knapp außerhalb der Darstellung,
eine restaurierte Partie mit Papierhinterlegung, diese deutlich merklich.
Ein allfälliges Passepartout würde die Stelle weitestgehend überdecken.

85 EUR





Nocera Umbra/Italia: Kupferstich, Meisner Schatzkästlein, 1624

„Nocerra.“ (Nocera Umbra/Italia).

Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung und gestoch. Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- und unterhalb des Bildes.

Kupferstich, eigentl. Kupferradierung aus Daniel Meisner’s Schatzkästlein.
Ausgabe bei Eberhard Kieser, Frankfurt a. M.,
um 1624/1625.

Sehr seltenes Exemplar der allerersten Ausgabe :
noch ohne den Namenszusatz zu Nocerra („in Umbria“) und Plattennummer;
diese wurde hier zeitgenössisch mit Tinte eingetragen („34“).

Die noch späteren Ausgaben bei Paul Fürst, unter dem Titel „Sciographia Cosmica“ weisen oben rechts zu den Plattennummern zusätzlich Buchstaben (A-H) auf.

Darstellung : 10 × 15 cm
Blatt : 14,5 × 18,5 cm

Erhaltung : Sehr schönes, breitrandiges Exemplar mit Wasserzeichen,
Minimales/schwaches Braunfleckchen obern rechts (Hinterhufe Pegasus).

Copper engraving/etching on laid paper with watermark and broad margins.
Rar very first edition in an nearly untouched state of preservation, only tiny brown spot upper right.

Nocera Umbra, Provinz Perugia, Region Umbrien, Mittelitalien.
Nachbargemeinden: Assisi, Fabriano, Fiuminata Foligno, Gualdo Tadino, Serravalle di Chienti, Valfabbrica, Valtopina.

65 EUR





Kloster Indersdorf: Kupferstich, Wening, um 1750

Kloster Indersdorf : „Closter Inderstorff“.

Kupferstich von Michael Wening.

Mit Plattennummer : M80.
Exemplar der 2. Auflage, um 1750 gedruckt.

Die 1. Auflage erschien bereits 1701.

Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt München

Darstellung : 26 × 71,5 cm
Blatt : ca. 30 × 75 cm (Papier mit Wasserzeichen)

Erhaltung : Das Exemplar wurde professionell von Stockflecken gereinigt.
Etwas ungleichmäßiger Abdruck, in einiger Partien (Kirchtürme) deutlich schwächer zeichnend.
Am rechten Unterrand (weit außerhalb der Darstellung) stark randrissig (s. Abb. 4).
Ein allfälliges Passepartout würde diese Mangel unschwer überdecken.

Die vertikalen Papierfalten sind „original“, kein Mangel.

Kloster Indersdorf, Augustiner-Chorherrenstift, 1120 durch Pfalzgraf Otto V. von Wittelsbach als Sühnekloster gegründet.

75 EUR





Heidelberg/östl. Ansicht: Stahlstich, Rorich/Frommel, 1850

„Heidelberg / östliche Ansicht“

Stahlstich von C. Rorich nach C. Frommel, um 1850

Druck bei Sommer-Günther.
Hinterlegt b. Großh. Bad. Ministerium d. Innern

Darstellung : 12 × 17,5 cm
Blatt : 18 × 23 cm (breitrandig erhalten)

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.
Am unteren Darstellungsrand etwas stockfleckig,
ebenso am Blattoberrand.

35 EUR






Weiter Weitere Graphik Weiter