Schloß Hörmannsdorf (Weng/bei Landshut): Kupferstich, Michael Wening, 1723
„Schloß Hermastorff“
Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Landshut.
Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung.
Darstellung : 26 × 36 cm
Blattmaß : 30,5 × 39 cm
Kräftiger, schöner Abzug in unberührter Erhaltung. Der linke Blattrand, außerhalb der Darstellung, in der unteren Hälfte nur noch ca. 5 Millimeter breit. Für eine Befestigung unter Passepartout aber völlig ausreichend.
65 EUR
Schloß Heilsberg in Ostpreußen (Lidzbark Warminski). - Lithographie, 1839
„Schloß Heilsberg in Ostpreußen“ (Lidzbark Warminski).
Kreide-Lithographie, 1839.
Aus : „Borussia. Museum für Preusische Vaterlandskunde“.
Darstellung : 14 × 19,6 cm.
Blatt : 18,5 × 27,5 cm.
Das breitrandige Blatt wurde fachmännisch von Stockflecken gereinigt.
Eine stecknadelkopfkleine Papierausdünnung (rechts neben dem vorderen, hohen Gebäudedach. – Schöner, klarer Gesamteindruck.
„Lidzbark Warmiński [‚lʲidzbark var’miɲskʲi], (deutsch Heilsberg), ist eine Kreisstadt mit 18.000 Einwohnern in der Woiwodschaft Ermland-Masuren in Polen. Sie liegt 48 km nördlich von Olsztyn (Allenstein) an der Mündung der Symsarna in die Alle (Łyna). Lidzbark Warmiński wurde 1240 vom Deutschen Orden an der Stelle der prußischen Burg Leckbard gegründet, die sich am Zusammenfluss von Simser und Alle befand („lekes“: „Haferspreu“ und „bart“: „aufwallen“, „fließen“, „strömen“). Leckbard wurde 1241 von den Ordensrittern eingenommen, im 2. Prußenaufstand von 1260/74 allerdings von den Prußen zurückerobert. Heilsberg wurde 1306 Sitz des Fürstbistums Ermland, eines der vier 1243 im preußischen Ordensstaat eingerichteten Bistümer. Es erhielt 1308 von Bischof Eberhard von Neiße die Stadtrechte und blieb 500 Jahre lang im Territorialbesitz des Fürstbistums Ermland. Um 1350 begann der Ausbau des Bischofsdomizils. Auf quadratischem Grundriss entstand im nächsten halben Jahrhundert der Palast der Bischöfe von Ermland. Nach dem Zweiten Thorner Frieden kam 1466 mit dem Fürstbistum (und damit auch Heilsberg) unter polnische Oberhoheit, wo es einer Woiwodschaft gleichgestellt war. Im Winter 1703–1704 residierte der schwedische König Karl XII. während seines Feldzugs gegen Polen und Russland im Großen Nordischen Krieg im Heilsberger Schloss. Mit der ersten Teilung Polens fiel Heilsberg 1772 an das Königreich Preußen. Vom 10. bis 11. Juni 1807 fand hier die Schlacht bei Heilsberg zwischen französischen Truppen unter Murat und Soult und den verbündeten russischen und preußischen Heeren unter Bennigsen statt. Ab 1818 war Heilsberg Kreisstadt des Kreises Heilsberg im Regierungsbezirk Königsberg in Ostpreußen.“ (Wikip.)
55 EUR
"Eglise d'Hastings" (Hastings Church) : Lithograph/Lithographie, c. 1835
“Eglise d’Hastings” (Hastings Church/Sussex)
Lithographie/Stone lithograph, about 1840,
by André Martin and Joseph Nash,
Published in “Album Cosmopolite”.
Publisher’s blind-stamp to lower margin.
Darstellung/Image : 25,5 × 36 cm.
Blatt/Sheet : 35,5 × 54 cm (wide margins).
Die Darstellung in sehr schöner, Erhaltung.
Die breiten weißen Blattränder minimal stockfleckig und ganz gering angestaubt.
The image in very good condition, the broad margins slightly spotty and dusty.
50 EUR
Ardales/Malaga/Spanien: Kupferstich, Meisner Schatzkästlein, 1637
Hardales/Malaga/Spanien
„Hardales in Hispanien“
Kupferstich, um 1637-1678.
Aus : Meisner Schatzkästlein/Ausgabe bei Paul Fürst.
Darstellung (Plattenrand/plate mark) : 10 × 15 cm
Blatt : 12,5 × 17,5 cm
Das Blatt rundum braunfleckig/Browning all over.
45 EUR
Dingolfing: Kupferstich, Ertl, Churbayerischer Atlas, 1687
Dingolfing : „Dingelfing“
Kupferstich (eigentlich Kupferradierung) von Johann Ulrich Krauß,
bei Anton Wilhelm Ertl : „Churbayerischer Atlas“,
gedruckt/erschienen zwischen 1687-1705.
Darstellung : 8 × 14 cm.
Blatt : 9 × 16 cm.
Gleichmäßiger, guter Abzug mit feinem Altersschmelz.
Die Blattränder (außerhalb der Darstellung) mit kleinen Läsuren.
Die Knapprandigkeit als solche ist typisch für die Ertl-Stiche
und stelllt auch ein Echtheitszeichen dar.
Auf Wunsch senden wir Ihnen den Stich gerne (kostenlos) unter einem Schraegschnittpassepartout in Museumsqualitaet (Buettenstruktur/weiss-chamois).
55 EUR
Hohenaschau: Stahlstich, Poppel/Scheuchzer, um 1880
„Hohenaschau“
Stahlstich, gezeichnet von W. Scheuchzer,
gestochen von J. Poppel, um 1880.
Aus : Das Königreich Bayern.
Seine Denkwürdigkeiten und Schönheiten […].
Hrsg. von Hermann von Schmid,
verlegt und gedruckt bei G. Franz, München, 1879/1881.
Darstellung : 11,5 × 15,5 cm
Blatt: 21,5 × 28,5 cm
Auf breitrandigem Velin. In sehr schöner Erhaltung.
Umgebung : Frasdorf, Bernau am Chiemsee, Samerberg, Schleching, Grassau, Prien am Chiemsee, Marquartstein, Riedering, Rohrdorf, Unterwössen, Neubeuern, Staudach-Egerndach, Nußdorf am Inn, Rimsting, Chiemsee, Stephanskirchen, Übersee, Breitbrunn am Chiemsee, Reit im Winkl, Flintsbach, Bad Endorf, Gstadt am Chiemsee, Oberaudorf, Raubling, Rosenheim
45 EUR
Archidona: Kupferstich, Meisner Schatzkästlein, 1638
Archidona/Prov. Malága/Spanien :
„Archidona in Hispania“
Kupferstich, um 1638-1678.
Aus : Meisner Schatzkästlein/Ausgabe bei Paul Fürst.
Darstellung (Plattenrand) : 10 × 15 cm
Blatt : 12 × 17 cm
Braunfleckchen außerhalb der Darstellung oben links. Schrift unten rechts etwas schwächer im Druck. Weak imprint lower right (text).
85 EUR
Schloß Jellenkofen/Ergoldsbach: Kupferstich, Wening, 1723
Jellenkofen bei Ergoldsbach:
„Schloß Jelnkoffen“
Kupferstich von M. Wening, 1723.
Aus : „Historico topographica descriptio Bavariae“, Rentamt Landshut.
Exemplar der Erstauflage, vor der Plattennummerierung.
Darstellung : 26 × 36,5 cm (Papier mit Wasserzeichen).
Am rechten Blattrand knapp hinter den Plattenrand beschnitten. Die Umrandung aber voll sichtbar und auch ausreichend für eine allfällige Montierung unter ein Passepartout.
45 EUR
Schloß Oberarnbach/Edelshausen: Kupferstich, Wening, 1701
Oberarnbach/bei Edelshausen
„Schloß Ober Arnbach“
Kupferstich von Michael Wening, 1701.
Exemplar der Erstauflage.
Aus : „Historico topographica descriptio Bavariae“, Rentamt München.
Darstellung : 26,5 × 36 cm.
Blatt : ca. 29 × 39 (mit Wasserzeichen).
Guter Abzug mit feinem Alterschmelz.
Diagonale Papierfältchen, davon eines deutlich merklich (s. Pfeile in Abb. 2).
Orte in der Umgebung : Brunnen, Langenmosen, Königsmoos, Karlshuld, Schrobenhausen, Rohrenfels, Waidhofen, Weichering, Ehekirchen, Hohenwart, Aresing, Neuburg an der Donau, Pöttmes, Karlskron, Oberhausen, Gachenbach, Bergheim
55 EUR
Reichertshofen/Pfaffenhofen: Lithographie, Dilger, 1840
Reichertshofen/bei Pfaffenhofen
Kreidelithographie von Johann Baptist Dilger, 1840.
Aus : Dilger, “Vaterländisches Magazin”, 4. Jg.,
erschienen bei George Jacquet, München.
Darstellung : 13,5 × 19,5 cm
Blatt : 19,5 × 24,5 cm
In guter Erhaltung.
35 EUR
Dieppe/Normandie: Le Port de Dieppe Vu a mi-cote de la Falaise du Pollet - Kupferstich
„Le Port de Dieppe. / Vu a mi-cote de la Falaise du Pollet“.
Kupferstich von A. Gab nach N. Ozanne, ca. 1780-1820.
Darstellung : 13,5 × 22 cm
Blatt : 16,2 × 23,5 cm
Die Darstellung in schöner Erhaltung.
Das Blatt am Unterrand unter Verlust von Schriftzeilen beschnitten.
Rückseite Reste alter Montierung, die jedoch in keiner Weise bildseitig durchscheinen.
„Nicolas-Marie Ozanne (Brest 12 janvier 1728 – Paris 5 janvier 1811) est un dessinateur de marine, auteur d’un traité de la marine militaire et d’une série de soixante vues des ports de France“ (Wikip.)
55 EUR
Eger/Ungarn: Kupferstich, Meisner Schatzkästlein, 1624
„Erla in Ungarn.“ (= Eger in Ungarn)
Nicht Eger in Böhmen!
Kupferstich aus Daniel Meisner’s Schatzkästlein, ca. 1624.
Exemplar der frühen Ausgabe bei Eberhard Kieser., Frankfurt/M.
Darstellung : 9,6 × 14,3 cm
Blatt : 15 × 19,2 cm
Ungewöhnlich schönes, unberührtes, breitrandiges Blatt.
„Eger [ˈɛgɛr] (dt.: Erlau, Latein: Agria, slowakisch: Jáger) ist eine Stadt im Norden Ungarns mit ca. 56.000 Einwohnern. Es ist eine der ältesten Stadtgründungen Ungarns und der Komitatssitz des Komitats Heves.
Bekannt ist Eger durch die großen Weinanbaugebiete in der Umgebung, die neben anderen Weinsorten auch den bekannten Rotwein Erlauer Stierblut (Egri bikavér) hervorbringen … „ (Wikip.)
70 EUR
Poitiers : Kupferstich, Meisner Schatzkästlein/Paul Fürst, 1638
Poitiers (Frankreich) : „Pictaw in Italia. Univers:“
Die topogr. Zuordnung zu „Italia“ im Titel ist irrig.
Kupferstich, gedruckt zwischen 1638 und 1678.
Ursprüngl. erschienen in Daniel Meisners Schatzkästlein.
Ausgabe bei Paul Fürst (Nürnberg) unter dem Titel : “Sciographia Cosmica”.
Darstellung : 9× 15 cm
Blattg : 15× 18cm
Guter Abzug in schöner Erhaltung.
Die topogr. Zuordnung zu „Italia“ im Titel ist irrig.
Barocke Emblematik. – Original copper engraving/etching, strong impression, good condition, full broad margins.
85 EUR
Cyprus = Nikosia : Stahlstich von Daumerlang, um 1850
“Cyprus. Hauptstadt der Insel Cypern”
Ansicht vom Meer aus, mit dem alten Hafen und der Zitadelle.
Stahlstich von Ch. Daumerlang (Nürnberg),
aus dem Bibliographischen Institut Hildburghausen, um 1850.
Darstellung : 10 × 14,8 cm.
Schönes, breitrandiges Exemplar.
“Zypern (griechisch Kypros (Κύπρος), türkisch Kıbrıs, englisch und lateinisch Cyprus) ist eine Insel im östlichen Mittelmeer. Sie ist die drittgrößte Insel des Mittelmeeres und gehört geographisch zu Asien, wird politisch jedoch oft zu Europa gezählt” (Wikip.)
20 EUR
Hildesheim: Kupferstich, Meisner's Schatzkästlein, 1624
„Hildesheim . in Nieder Sachsen“
Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestoch. Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.
Kupferstich, ca. 1624
Aus : Daniel Meisner’s Schatzkästlein.
Exemplar der frühen Ausgabe bei Eberhard Kieser.
Darstellung : 9,5 × 14,2 cm.
Blatt : 15 × 19 cm
Die späteren Auflagen bei Paul Fürst in Nürnberg (erschienen 1637 bis ca. 1678) zeigen oben rechts einen Buchstaben (A-H) mit nachfolgender Zahl (Plattennummer).
Sehr schöner, kräftiger Abzug. Lediglich die breiten Papierränder (weit außerhalb der Darstellung) etwas stockfleckig.
.
*Der vollständige Titel lautet : Daniel Meisner (auch gelegentl. Daniel Meissner) : “Thesaurus Philo-Politicus. Das ist : Politisches Schatzkästlein guter Herren und bestendiger Freund”
75 EUR
Weitere Graphik