Wildbad/Schwarzwald: Lithographie, Wagner/Kneller, 1857
Wildbad (Schwarzwald)
Lithographie von E.F. Wagner, 1857.
Erschienen bei Kneller, Stuttgart.
Darstellung : 16,5 × 22,5 cm
Blatt : 25,5 × 31,5 cm
In der rechten oberen Ecke stecknadelkopfkleines Pünktchen (s. Abb./Pfeile).
Das breitrandige Blatt (außerhalb der Darstellung) stärker angestaubt und fleckig.
Ein allfälliges Passepartout würde das Problem weitgehend beheben.
Insgesamt ansprechendes Blatt.
Auf Wunsch senden wir Ihnen den Stich gerne (kostenlos) unter einem Schrägschnittpassepartout in Museumsqualitaet (Büttenstruktur/weiss-chamois).
35 EUR
Louis Albert Ghislain Bacler d'Albe: Karte Napoleon Feldzug, Civitavecchia
Louis Albert Ghislain Bacler d’Albe (1761-1824) :
Karte von Napoleons Feldzug nach Italien (Section/Feuille XXVIII):
Gezeigt wird Civitaveccia, ein kleiner Teil Latium, die Insel Montecristo.
Darunter umfangreiche Legende zum Gesamtwerk :
Der Titel des Gesamtwerkes : “Carte du théâtre de la guerre en Italie”.
Große Kupferstichkarte, um 1789-1802.
Darstellung : 51 × 64 cm – Blatt : 62 × 84 cm
Erhaltungsmängel : Die Darstellung mit sehr deutlichem vertikalen Bug und anderen Papierfalten/Knickspuren. Stärker stockfleckig (davon 2 große Braunflecken). In der linken unteren u. in der rechten oberen Ecke auffälliger Wasserrand.
Die breiten, weißen Ränder erheblich faltig, mit starken Einrissen etc. etc.
“Bacler d’Albe (spr. baklē dálb’), Louis Albert Ghislain, Baron, franz. Kartograph und Landschaftsmaler, geb. 21. Okt. 1761 in St.-Pol, gest. 12. Sept. 1824 in Sèvres … Mit der französischen Armee als Artillerieleutnant in Italien, entwarf er zum Zweck der militärischen Operationen eine Karte des Kriegsschauplatzes … und leitete von Mailand aus, wo er als Chef des topographischen Bureaus und als Direktor des Kriegsdepois zurückblieb, die Herausgabe dieses Werkes, das 1802 in 54 Blättern als »Carte du théâtre de la guerre en Italie« erschien … Nachdem er Napoleon I. auf allen Feldzügen begleitet, trat er 1813 als Brigadegeneral aus dem aktiven Dienst …” (Meyers Konversationslexikon, 6. Aufl.)
45 EUR
Kloster Banz/Lichtenfels: Stahlstich, Bamberger, 1847
„Kloster Banz und Lichtenfels“
Stahlstich nach Vorzeichnung von Fritz Bamberger, 1847.
Aus : Ludwig Braunfels, Die Mainufer und ihre nächste Umgebungen.
Würzburg, Verlag Carl Etlinger
Die Stiche wurden gedruckt in der Kunstanstalt von Carl Mayer, Nürnberg
Darstellung : 10,8 × 16,5 cm
Blattmaß : 15 × 23 cm
Sehr schönes, klar zeichnendes Exemplar in vollrandiger Erhaltung.
Umgebung : Michelau in Oberfranken, Hochstadt am Main, Weidhausen bei Coburg, Bad Staffelstein, Marktzeuln, Sonnefeld, Untersiemau, Großheirath, Grub am Forst, Niederfüllbach, Redwitz an der Rodach, Marktgraitz, Itzgrund, Schneckenlohe, Ahorn, Ebensfeld, Altenkunstadt
30 EUR
Chiemsee: Stahlstich, Riegel/Scheuchzer, um 1880
Chiemsee: „Herrenchiemsee“.
Stahlstich, gezeichnet von W. Scheuchzer,
gestochen von J. Riegel, um 1880.
Aus : Das Königreich Bayern.
Seine Denkwürdigkeiten und Schönheiten […].
Hrsg. von Hermann von Schmid,
verlegt und gedruckt bei G. Franz, München, 1879/1881.
Darstellung : 10,5 × 14,5 cm
Blattmaß : 20 × 26 cm.
Schönes Blatt, uf breitrandigem Velin.
Der Stich wurde fachmännisch von Stockflecken gereinigt.
40 EUR
Sababurg/Kassel: Kupferstich Meisner/Fürst, 1638
„Sabbaburg in N. Heßn.“
Gesamtansicht mit emblematischer Darstellung u. gestochener Devise resp. Sinnspruch (dt. und lat.) ober- u. unterhalb des Bildes.
Kupferstich (eigentlich Kupferradierung),
zuerst erschienen in „Daniel Meisner’s Schatzkästlein“.
Hier ein Exemplar der Ausgabe bei Paul Fürst (Nürnberg), unter dem Titel : “Sciographia Cosmica”, (resp. ab Bd. 2: „Libellus Novus Politicus“),
gedruckt zwischen 1638 und 1678.
Plattenbezeichnung : F58
Darstellung : 9,5 × 14,5 cm
Blattgröße : 14 × 19,4 cm
Guter, sauberer Abzug in schöner Erhaltung.
„Die Sababurg, früher erst Zappenburg, dann Zapfenburg und heute im Volksmund nach dem Brüder-Grimm-Märchen Dornröschenschloss genannt, ist eine Burgruine im sagenumwobenen Reinhardswald, der sich im nordhessischen Landkreis Kassel erstreckt. Sababurg ist zugleich der Name des an der Burg gelegenen Ortsteils von Beberbeck, einem kleinen Stadtteil von Hofgeismar.“ (Wikip. 11.1.11)
75 EUR
Naumburg/Saale: Kupferstich, Merian, 1690
Naumburg (Sachsen-Anhalt):
Kupferstich von Caspar Merian nach Wilhelm Dilich, um 1690.
Im 1. Zustand sind die Wappenschilde blank.
- Aus: Matthäus Merian d. Ae.,
Topographia Superioris Saxoniae Thüringiae/ Misniae Lusatiae etc: Das ist Beschreibung der Vorn[embste]n und Bekantesten Stätt/ und Plätz/ in Churfürstenthum Sachsen/ Thüringen/ Meissen/ Ober und NiderLaußnitz und einverleibten Landen […]. – Frankfurt/M., ca. 1650.
Darstellung : 12 × 50 cm.
Blattmaß : 15 × 59,5 cm.
Erhaltung: Mittelfalz gebräunt. Zahlreiche vertikale Papierfalten. Der knappe Oberrand (ein Echtheitszeichen, kein eigentl. Mangel) an kleinen Stellen (außerhalb der Darstellung) mit hauchdünnem Japan verstärkt. Am Unterrand (außerhalb d. Darstellung) zwei Faltenrisse mit Japan hinterlegt. Rechter Rand leicht stockfleckig und wasserrandig
Trotz allerhand Mängel – ansprechendes Exemplar mit gutem Altersschmelz.
Auf Wunsch legen wir den Stich (kostenlos) unter ein Schrägschnittpassepartout in Museumsqualtität (Büttenstruktur, chamois).
Referenzliteratur : Lucas Heinrich Wüthrich, Das druckgraphische Werk v. M. Merian d. Ae., Bd. 4, Die gr. Buchpublikationen II : Die Topographien, S. 327, Nr. 59.
Versand erfolgt schonend : entlang der Mittelfalte gefaltet (also halbe Länge).
85 EUR (verkauft)
Pillham/bei Ruhstorf a. d. Rott: Kupferstich, Michael Wening, 1723
Pillham/bei Ruhstorf an der Rott.
Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt Landshut
Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz.
Darstellung : 25 × 34 cm
Blatt : ca. 31 × 39 cm (mit Wasserzeichen).
Kräftiger, gleichmäßiger Abzug mit feinem Altersschmelz.
Die kleinen Papierfältchen gehen unauffällig in den schönen Gesamteindruck ein.
75 EUR
Swischtow/Svischtov/Sistova: Lithographie, Kunike/Alt, 1826
Swischtow/Svischtov/Sistova: „Die Stadt Sistow in Bulgarien“.
Lithographie von Adolph Kunike nach Jakob Alt, 1826.
Aus : Adolph Kunike, Zwey hundert vier und sechzig Donau-Ansichten.
Darstellung : 27 × 36 cm.
Blattmaß : 36 × 53,5 cm.
Die Darstellung in schöner Erhaltung. Die sehr breiten weißen Blattränder leicht angestaubt und win wenig/schwach stockfleckig.
Swischtow/Svischtov, ehemals Sistova, lateinisch Novae, Stadt in Bulgarien, am rechten Ufer der Donau, 235 km nordöstlich von Sofia, gelegen (s. Wikip.)
55 EUR
Schloß u. Hofmark Grießenbach/Postau: Kupferstich, Wening, 1723
Postau (Wörth an der Isar):
„Schloß und Hoffmarch Grießenbach“
Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Landshut. Gericht Rottenburg.
Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz.
Darstellung : 25 × 36 cm.
Blatt : 30,5 × 38,5 cm
Guter, kräftiger Abzug in unberührter Erhaltung mit feinem Alterschmelz.
Die leichten vertikalen Papierfältchen sind bereits beim Trocknungsvorgang vor bald 300 Jahren entstanden.
Umgebung : Wörth an der Isar, Weng, Niederviehbach, Niederaichbach, Bayerbach, Loiching, Essenbach, Ergoldsbach, Mengkofen, Dingolfing, Adlkofen, Moosthenning, Kröning, Ergolding, Neufahrn in Niederbayern, Gottfrieding, Mallersdorf-Pfaffenberg
70 EUR
Schloß Dobel/Rotthalmünster: Kupferstich, Michael Wening, 1723
„Schloß Dobel“ (Rotthalmünster)
Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Landshut, Gericht Griesbach
Exemplar der 1. Auflage (mit Wasserzeichen)
= Vorzugsausgabe : noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz
Format : 25 x 34,5 cm
Sehr schöner, kräftiger Abzug. – In der Himmelspartie 5 winzige Fleckchen im Millimeterbereich (siehe Abb.)
75 EUR
Schloss Dobel/Rotthalmünster: Kupferstich, Wening, 1723
„Schloß Dobel“
Original-Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Landshut, Gericht Griesbach.
Exemplar der 1. Auflage (mit Wasserzeichen)
Noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz.
Format : 25 x 34,5 cm
Sehr schöner, kräftiger Abzug in breitrandiger Erhaltung.
In der Himmelspartie 5 winzige Fleckchen im Millimeterbereich.
75 EUR
Schloß Laberweinting: Kupferstich, M. Wening, 1723
„Schloß Laber Weinting“
Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Landshut, Gericht Kirchberg
Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz
Darstellung : 24 × 33,5 cm
Kräftig klarer Abzug in breitrandiger Erhaltung. Feine, unwesentliche Papierfältchen.
Umgebung : Geiselhöring, Aufhausen, Sünching, Bayerbach, Mallersdorf-Pfaffenberg, Riekofen, Mötzing, Postau, Perkam, Pfakofen, Weng, Niederaichbach, Hagelstadt, Neufahrn in Niederbayern, Mengkofen, Wörth an der Isar, Schierling, Leiblfing, Pfatter, Alteglofsheim, Ergoldsbach, Bach an der Donau, Mintraching, Niederviehbach, Feldkirchen
Referenzliteratur : A. Fauser, Repertorium älterer Topographie, 7110
75 EUR
Schloß Pillhofen/bei Moosburg: Kupferstich, Michael Wening, 1723
“Schloß Pilhoffen” (verschwundenes Schloss)
Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- und Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. Rentamt Landshut.
Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung und plano = ohne Mittelfalz.
Darstellung : 26 × 36 cm
Feines altes vertikales Papierfältchen. Am rechten Blattrand, außerhalb der eigentlichen Darstellung, mit 2 alten Hinterlegungen, die von der Bildseite nicht zu erkennen sind. – Insgesamt schönes, gutes Exemplar.
Referenzliteratur : A. Fauser, Repertorium älterer Topographie I, 10 958. – Goerge/Steiner : Freising. Der Landkreis in historischen Ansichten, S. 96.
75 EUR
Schloß Hörmannsdorf (Weng/bei Landshut): Kupferstich, Michael Wening, 1723
„Schloß Hermastorff“
Kupferstich von Michael Wening, 1723.
Aus : Beschreibung des Churfürsten- u. Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn.
Rentamt Landshut.
Exemplar der 1. Auflage, mit Wasserzeichen.
Noch vor der Plattennummerierung.
Darstellung : 26 × 36 cm
Blattmaß : 30,5 × 39 cm
Kräftiger, schöner Abzug in unberührter Erhaltung. Der linke Blattrand, außerhalb der Darstellung, in der unteren Hälfte nur noch ca. 5 Millimeter breit. Für eine Befestigung unter Passepartout aber völlig ausreichend.
65 EUR
Schloß Heilsberg in Ostpreußen (Lidzbark Warminski). - Lithographie, 1839
„Schloß Heilsberg in Ostpreußen“ (Lidzbark Warminski).
Kreide-Lithographie, 1839.
Aus : „Borussia. Museum für Preusische Vaterlandskunde“.
Darstellung : 14 × 19,6 cm.
Blatt : 18,5 × 27,5 cm.
Das breitrandige Blatt wurde fachmännisch von Stockflecken gereinigt.
Eine stecknadelkopfkleine Papierausdünnung (rechts neben dem vorderen, hohen Gebäudedach. – Schöner, klarer Gesamteindruck.
„Lidzbark Warmiński [‚lʲidzbark var’miɲskʲi], (deutsch Heilsberg), ist eine Kreisstadt mit 18.000 Einwohnern in der Woiwodschaft Ermland-Masuren in Polen. Sie liegt 48 km nördlich von Olsztyn (Allenstein) an der Mündung der Symsarna in die Alle (Łyna). Lidzbark Warmiński wurde 1240 vom Deutschen Orden an der Stelle der prußischen Burg Leckbard gegründet, die sich am Zusammenfluss von Simser und Alle befand („lekes“: „Haferspreu“ und „bart“: „aufwallen“, „fließen“, „strömen“). Leckbard wurde 1241 von den Ordensrittern eingenommen, im 2. Prußenaufstand von 1260/74 allerdings von den Prußen zurückerobert. Heilsberg wurde 1306 Sitz des Fürstbistums Ermland, eines der vier 1243 im preußischen Ordensstaat eingerichteten Bistümer. Es erhielt 1308 von Bischof Eberhard von Neiße die Stadtrechte und blieb 500 Jahre lang im Territorialbesitz des Fürstbistums Ermland. Um 1350 begann der Ausbau des Bischofsdomizils. Auf quadratischem Grundriss entstand im nächsten halben Jahrhundert der Palast der Bischöfe von Ermland. Nach dem Zweiten Thorner Frieden kam 1466 mit dem Fürstbistum (und damit auch Heilsberg) unter polnische Oberhoheit, wo es einer Woiwodschaft gleichgestellt war. Im Winter 1703–1704 residierte der schwedische König Karl XII. während seines Feldzugs gegen Polen und Russland im Großen Nordischen Krieg im Heilsberger Schloss. Mit der ersten Teilung Polens fiel Heilsberg 1772 an das Königreich Preußen. Vom 10. bis 11. Juni 1807 fand hier die Schlacht bei Heilsberg zwischen französischen Truppen unter Murat und Soult und den verbündeten russischen und preußischen Heeren unter Bennigsen statt. Ab 1818 war Heilsberg Kreisstadt des Kreises Heilsberg im Regierungsbezirk Königsberg in Ostpreußen.“ (Wikip.)
55 EUR
Weitere Graphik